Das Museumsprofil


Zur Zeit sind über 90 Exponate in einem maritimem Ambiente präsentiert. Der Maßstäbe reichen von 1:15 bis zu 1:1200.

Viele der Schiffe sind schon lange nicht mehr im Handel erhältlich. Einige Modelle haben bereits viele Jahrzehnte aufzuweisen. Das älteste Modell ist aus den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts.

Der Schiffmodellbau hat bereits eine lange Vergangenheit hinter sich. Bereits in der Antike gab es bereits Miniaturausgaben von Schiffen. Sie dienten damals z.T. als Grabbeilagen.

Es sind die verschiedensten Schiffstypen präsent. Dies reicht von Bergungsschiffen, Fischkuttern, Spezialschiffe über Segelschiffen bis zu namhaften historischen Modellen. Daneben existiert auch eine umfangreiche maritime Bibliothek  mit Fachzeitschriften und Fachbüchern (rund 400 maritime Bücher und  über 1000 Fachzeitschriften). Die Sammlung wird stetig erweitert.

Viele Modelle kamen als Wrack im Museum an und wurden von Grund auf restauriert. Hierzu war es oft notwendig das Schiff komplett zu zerlegen und neu aufzubauen. Die notwendigen Unterlagen existieren oftmals nicht und es ist nur mithilfe der eigenen Bibliothek  und weiteren Quellen möglich die Modelle wieder aufzubauen.

Das Ziel des Museums ist es, das Hobby des Schiffmodellbaus einer interessierten Öffentlichkeit nahe zu bringen und somit diese sehr abwechslungsreiche Freizeittätigkeit vor dem Aussterben zu bewahren. Ein weiteres Ziel besteht darin, insbesondere Modellschiffe aus der Vergangenheit für die Nachwelt zu erhalten. Leider endet manch ein Modellschiff nach z.B vielen Umzügen und anderen Widrigkeiten irgendwann im Sperrmüll.

 

Die Trägerschaft des Museums liegt in privater Hand und ist keinem Verein oder ähnlichen Institutionen angeschlossen. Es wird kein kommerzieller Gedanke verfolgt, somit ist der Eintritt frei. Daraus folgt, dass auch keine Exponate angekauft werden können. Es werden nur Spenden angenommen.